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Bekleidung verkauft sich online in Frankreich ganz stark

geposted am 25.10.2008 von Tuncay · 0 Kommentare

Wie in Deutschland belegt auch in Frankreich der Bekleidungsverkauf im Internet einen der obersten Plätze. Zusammen mit Büchern, DVDs, Musik, Tickets, Reisen und Spielzeug.

Die FEVAD hat dazu in Zusammenarbeit mit der IFM (Französisches Institut der Mode) vor kurzem die folgenden Information und Zahlen veröffentlicht.

Der Anteil der von den Franzosen im Internet eingekauften Mode und Bekleiungsstücke steigt von 3,8 im 1. Quartal 2007 auf 4,5% im 1. Quartal 2008. Ein weiterer, sehr aussagekräftige Beleg für die gute Entwicklung des Mode-Geschäfts im französischen E-Commerce ist der Zuwachs der Verkäufe von 31% zwischen Juli 2007 und Juli 2008 gegenüber den 12 vorherigen Monaten. Erstmals druchbricht der Umsatz der online eingekauften Bekleidungswaren somit eine Millarde Euro.

Dessous und Unterwäsche werden am meisten online gekauft, gefolgt von Baby-, Kinderbekleidung, kleinere Bekleidungsstücken wie z.B. T-Shirts für Frauen und Männer sowie Sportbekleidung.

Die IFM geht bei ihrer Analyse noch weiter und liefert Antworten auf die Frage, was die Leute dazu bewegt, ihre Klamotten im Internet zu kaufen… Hierzu die Antworten, die je nach Verbraucher und Produkttyp variieren.

  • Der Preis für im Internet eingekaufte Damenmode ist ca. 15% günstiger als der Marktdurchschnitt. Das bezeugt noch einmal, dass besonders Frauen auf Sonderangebote und Preisleistungsverhältnis der Hersteller und Marken achten.
  • Für die Männer konnte hingegen kein Preisunterschied zwischen Offline- und Online-Einkauf gefunden werden. Das lässt vermuten, dass gerade das Praktische und Schnelle die Hauptgründe für Männer sind, im Internet einzukaufen.
  • Für einige Produkte, wie Jeans für Erwachsene oder Kinder-Artikel, sind die Preise online sogar um 10 - 15% teurer als der Marktdurchschnitt. Das liegt an dem großen Marktanteil von Supermärkten und Kaufhäusern, wohingegen im Internet sehr geziehlt nach Marken gesucht wird.

IFM berichtet weiter, dass die großen Katalog-Versandhäuser mit großem Abstand mit 54% den ersten Platz der gesamten Verkäufe belegen. Händler mit Multi-Absatzkanälen und in Mode und/oder Sport spezialiserte Handelsketten sind noch sehr wenig verbreitet und repräsentieren nur 13% der Online-Verkäufe.  Online-Händler, die Bekleidung als Ramschware verkaufen, zeichnen sich für 10% der Umsätze verantwortlich, Plattformen für  Verkäufe zwischen Privatpersonen (C to C) belegen ca. 7%.
Laut IFM erreiche der Anteil der online realisierten Verkäufe der Katalog-Versandhäuser 28% für den Zeitraum Juli 2007 - Juni 2008, gegenüber 23% der 12 vorherigen Monaten.

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Tags: E-commerce · Online-Shops

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